Als Hautarzt sehe ich häufig Patientinnen und Patienten, die wegen kleiner Unebenheiten an den Oberarmen, Wangen oder Oberschenkeln zu mir kommen. Viele beschreiben sie als „Gänsehaut“ oder „Hühnerhaut“. Die Hautveränderung wird Keratosis pilaris genannt und ist sehr häufig, insbesondere bei Menschen mit Neurodermitis oder trockener Haut. Sie ist völlig harmlos, kann jedoch kosmetisch störend sein und manchmal zu einem rauen Hautgefühl führen.
Keratosis pilaris entsteht, wenn die oberste Hautschicht zu viel Keratin bildet, ein Protein, das die Haarfollikel verstopft. Dadurch entstehen kleine Erhebungen, die hautfarben, gerötet oder manchmal leicht schuppig sein können. Die Unebenheiten treten am häufigsten an den Oberarmen und Oberschenkeln auf, können aber auch am Rücken und an den Wangen vorkommen.
Eine der wirksamsten Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern, ist regelmäßige Feuchtigkeitspflege. Wählen Sie eine rückfettende Creme oder Lotion mit hornlösenden bzw. exfolierenden Wirkstoffen, wie Urea (Harnstoff) mindestens 10 %, Salicylsäure oder Milchsäure (Lactic Acid). Diese Inhaltsstoffe helfen dabei, verdickte Hautzellen zu lösen und die Haut glatter zu machen. Vermeiden Sie starkes Kratzen oder intensives Schrubben – dies kann die Hautreizung verstärken.
Für die meisten Menschen sind diese Tipps zur Selbstpflege völlig ausreichend, und bei Keratosis pilaris ist ein Arztbesuch nur selten erforderlich.
Da die Hautveränderungen manchmal auch am Rücken auftreten, kann es schwierig sein, diese Stellen selbst zu erreichen. Hier kann der Evolvience Reach Rückencreme-Applikator eine praktische Hilfe sein. Er ermöglicht das einfache Auftragen von Cremes ohne Verschütten, besteht aus hautfreundlichem, hypoallergenem Material und lässt sich unter fließendem Wasser leicht reinigen. Eine clevere Möglichkeit, die Haut zu pflegen – auch an Stellen, die schwer zu erreichen sind.
